Alle Jahre wieder … McDonalds Monopoly 2015

Hallo,

alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch McDonalds legt seine Monopoly-Aktion neu auf. Und was heißt das für euch? Es gibt wieder einige Gutscheine! Dieses Jahr finde ich den Gutschein von Pearl besonders interessant: 10 Euro Guthaben ohne Mindestbestellwert, allerdings nur ein Gutschein pro Monat einlösbar. Zum Einlösen geht ihr bitte auf http://www.pearl.de/gewinn und gebt dort den Code ein. Wie immer fände ich es nett wenn ihr dann noch einen Kommentar postet welchen Gutschein ihr genutzt habt, damit ich den Beitrag aktualisieren kann. Aber genug der Vorrede, hier die Codes:

  • GJX6GW7ZQ
  • JBGTNN9VR
  • 2QCQZDBR6
  • DW28SLKXV

Ausserdem habe ich noch einen Gutschein für dreamlines.de (Kreuzfahrten). Dort bekommt ihr Boardguthaben in Höhe von 100 €, wenn ihr eine Kreuzfahrt für wenigstens 1000 € bucht. Einlösen kann man den Gutschein unter http://www.dreamlines.de/monopoly. Der Code lautet:

  • M1FtCBXG

Viel Spaß mit den Gutscheinen! Falls noch welche dazu kommen werde ich diesen Beitrag aktualisieren.

Wann tritt bei einem Anhänger mit Auflaufbremse die Bremswirkung ein?

Weil es mich selber interessiert und weil anscheinend viele Fahrschüler gibt, die mit dieser Frage nicht klar kommen, habe ich mich entschlossen einen Beitrag darüber zu schreiben, wann bei einem Anhänger mit Auflaufbremse die Bremswirkung am Hänger eintritt. Eigentlich ist diese Frage ja nicht allzu schwierig zu beantworten, man muss es halt nur einmal gehört haben.  Continue reading „Wann tritt bei einem Anhänger mit Auflaufbremse die Bremswirkung ein?“

Mittelmeertour 2014 mit MSC

Im Spätsommer/Herbst 2014 hatte ich die Möglichkeit einen Urlaub zu verbringen, den ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Ich habe nämlich eine Kreuzfahrt gemacht, einmal durchs westliche Mittelmeer. Um es gleich vorweg zu schicken, es war meine erste Kreuzfahrt. Los ging es schon mitten in der Nacht mit der Bahn nach Frankfurt, mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Nizza und dann mit dem Bus von Nizza nach Genua. Es hätte zwar auch Flüge von Düsseldorf nach Genua direkt gegeben, diese wären aber deutlich teurer gewesen. So war schon der Anreisetag sehr anstrengend. Als wir dann endlich auf dem Schiff waren, wurde es aber gleich entspannter. Das Essen war zwar eher mittelmäßig, die Mitreisenden eher Rentner und Schweizer Familien (ist das nur mein Eindruck oder sind Schweizer ziemlich hochnäsig und arrogant?) aber trotzdem war es eine super Zeit. Am ersten Tag hatten wir gleich einen Seetag, so dass man am Pool entspannen konnte. Der zweite Tag war Malaga, wo ich ja bereits im Jahr zuvor Urlaub gemacht hatte und die Stadt daher schon kannte.

Weiter gings dann nach Casablanca. Noch nie habe ich mich so fremd gefühlt wie hier, was nicht nur an den teils arabischen Straßenschildern lag. Sobald man sich mal ein paar Meter von den touristischen Pfaden entfernt (Moschee, Mall of Marroco) fühlt man sich wie im Film. Kinder spielen auf der Straße mit Bällen aus Lumpen Fußball, in Vorgärten liegen verrottende Ziegen und alle gucken einen an wie ein Alien. Eine spannende Erfahrung!

Dann Lissabon: Eine tolle Stadt finde ich. Und vielleicht liegt es daran, dass ich noch nicht da war, aber so stelle ich mir San Francisco vor. Man steht auf einem Berg in einem Villenviertel und überblickt die ganze Stadt. Steile Straßen führen schnurstracks aufs Meer zu, überall wusselt es. Definitiv ein Urlaubsziel für eine der nächsten Jahre!

Nächster Halt: Barcelona. Auch hier war ich schonmal, daher nicht viel Neues, aber dennoch eine wirklich schöne und beeindruckende Stadt. Wenn ich das nächste Mal dort bin werde ich mir aber einen Motorroller mieten und etwas ins Umland fahren.

Als letztes dann Marseille: Ich hatte mir schon länger vorgenommen hier mal Urlaub zu machen und habe das jetzt immer noch. Sehr schöne Altstadt, teils traumhafte Ausblicke und ich denke auch das Umland ist durchaus mal eine Erkundungsreise wert (auch hier würde ich wieder auf einen Motorroller zurück greifen wollen … 😉 ).

Und ehe wir uns versahen waren 10 Tage rum, wir wieder in Genua und mussten die Rückreise antreten.

Aber vielleicht noch ein paar Gedanken zu dem „Konzept Kreuzfahrt“ an sich: Grundsätzlich finde ich die Idee von Kreuzfahrten super. Man sieht sehr viele unterschiedliche Städte und Landschaften und hat trotzdem den Komfort jeden Abend in die selbe, gewohnte Umgebung zu kommen und sich jeden Tag ins selbe Bett zu legen (also nicht ständig Koffer einpacken, weiter reisen, Koffer auspacken). Allerdings sorgt dieses „komprimierte“ irgendwie auch für Stress. Man hat in jeder Stadt nur 6-8 Stunden Zeit und das Gefühl man müsse sich sehr beeilen um möglichst viel mitzunehmen. Mag sein dass jemand anders sich da mehr „unter Kontrolle“ hat als ich und sich auf eine Sehenswürdigkeit oder eine bestimmte andere Sache konzentrieren kann, ich bin aber mehr durch jede Stadt gehetzt. Allerdings habe ich jetzt auch das Gefühl jede Stadt ein wenig einschätzen zu können und so die Reiseziele für die nächsten Jahre schon mal „vorgetestet“ zu haben. Wenn man es so sieht, dann kann man eine Kreuzfahrt alle paar Jahre nur empfehlen.

So, und nun genug geschrieben, hier kommen noch ein paar Bilder.

Die Sache mit der steigenden Kriminalität

Einen Satz den man in letzter Zeit immer häufiger hört ist:“Die Kriminalität nimmt immer mehr zu.“ Aber die Frage ist: Stimmt das wirklich? Eine kurze Google-Suche lieferte mir leider keine wirklichen Antworten. Alles was man dort findet sind Überschriften wie „Anzahl der Wohnungseinbrüche steigt“, „Anzahl der Kirchendiebstähle steigt“ oder „In der Krise steigt die Wirtschaftskriminalität.“ Soweit alles aus den einschlägigen Medien bekannt, aber nicht wirklich ein Beweis dafür, dass die Kriminalität im Allgemeinen steigt.  Also habe ich mal direkt in den offiziellen Statistiken des BKA nachgesehen. Und siehe da: Zumindest für das Jahr 2013 (aus diesem stammen die letzten verfügbaren Daten) stimmt das nicht. Von 2012 auf 2013 ist die Zahl der Straftaten in ganz Deutschland nämlich gesunken, und zwar von 5997040 auf 5961662 Fälle (minus 35378 Fälle). Auch 2011 gab es mehr gemeldete Fälle als 2013. Längerfristig sieht es zumindest ähnlich aus. Mit Ausnahme von 2010 gab es demnach so wenig bei der Polizei gemeldete Kriminalitätsfälle wie seit 1992 nicht mehr. Hier mal eine Grafik dazu. In blau, ablesbar auf der linken Skala, die Zahl der erfassten Fälle, in orange, ablesbar rechts, die Anzahl der Tatverdächtigen in diesen Fällen (ein Klick auf das Diagramm öffnet die vergrößerte Ansicht).

Grafik: Anzahl der angezeigten Straftaten in Deutschland sowie die Anzahl der Tatverdächtigen
Anzahl der Straftaten und Tatverdächtigen in Deutschland (klick auf Bild öffnet volle Ansicht)

Das also zu der bundesweiten Statistik. Und wie sieht es lokal aus? Als Beispiele habe ich mir die Statistiken der Polizeipräsidien Essen und Bochum heraus gesucht, beide liegen ja in einer Region die als eher sozialschwach gilt. In dem Bericht für Essen steht zum Beispiel:

Die Kriminalität im Bereich der Kreispolizeibehörde Essen (Stadtgebiete Essen und Mülheim an der
Ruhr) ist in 2013 zum Vorjahr um 6,51% auf 70.566 (75.485) Straftaten gesunken.

Und weiter heißt es dort:

Die Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) ist ein Indikator für die Gefährdung der Bevölkerung durch
Kriminalität. Sie sank für den Bereich der Kreispolizeibehörde Essen um 673 auf 9.519 (10.192).

In einer Fußnote wird dann noch erklärt dass die Kriminalitätshäufigkeitszahl die Zahl der Straftaten * 100000 / Zahl der Einwohner ist. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in NRW als Ganzes:

2013 ist die Kriminalität in Nordrhein-Westfalen um 2,2 % auf 1.484.943 (1.518.363) Straftaten gesunken.

Minimal schlechter sieht es in Bochum aus: Hier stieg die Zahl der Straftaten von 38.153 (2012) auf 38.351 (2013). Für die KHZ bedeutet das einen Anstieg um 66 auf jetzt 10.268.

Alles in allem also ein weit weniger dramatisches Bild als es in den Medien gerne gezeichnet wird. Auch die Aufklärungsquote scheint einigermaßen stabil bei um die 50 % zu liegen (im Bundesdurchschnitt ca. 56 %, in Bochum knapp über 50 %, in Essen knapp unter 50 %.

Jetzt frage ich mich allerdings woher die ständige Panikmache in den Medien kommt. Ideen gerne in den Kommentaren.

Zum Schluss noch einige Quellennachweise:

  1. Falltabelle des BKA von 2013 zum Download als PDF/XLS, PKS Bundeskriminalamt, 2013
  2. Kriminalitätsstatistik des Polizeipräsidium Essen von 2013
  3. Kriminalitätsstatistik des Polizeipräsidium Bochum von 2013

Günstige Videowand mit Raspberry Pi

Dass der Raspberry Pi eine wahre Allzweck-Waffe ist dürfte sich ja mittlerweile herum gesprochen haben. Jetzt habe ich entdeckt, dass es auch möglich ist eine relativ günstige Videowand mit dem RasPi zu bauen. Dazu benötigt man nur einen Rechner der das Video wiedergibt, natürlich viele Monitore aus denen man die Wand zusammensetzt (möglichst mit HDMI, hat der RasPi ja auch) sowie für jeden Monitor einen Raspberry Pi. Dann werden die Pis alle mittels Ethernet gekoppelt und dann kann es eigentlich auch schon los gehen. Eine genaue Installationsanleitung findet ihr hier: Einrichtung einer Videowand mit Hilfe des Raspberry Pi Vielleicht ist das ja auch ein Projekt für den ein oder anderen über Weihnachten. Würde mich auf jeden Fall freuen wenn ihr mir Videos oder Bilder von euren PiWalls schickt! Ich muss erst noch passende Monitoren auftreiben. 😉

EFF testet Messengersicherheit

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat sich mal die Mühe gemacht eine Liste mit diversen Messengern für Smartphones und PCs zusammen gestellt, und jeweils einige Infos zu sicherheitsrelevanten Aspekten von „wenn der Schlüssel in falsche Hände gerät, kann man dann auch bereits gesendete Nachrichten entschlüsseln“ über „ist der Quellcode einsehbar“ bis „wurde ein unabhängiges Sicherheitsaudit durchgeführt?“. Die Ergebnisse gibt es hier.

Warum soll ein längeres starkes Gefälle nicht mit getretener Kupplung durchfahren werden?

Manchmal ist es schon komisch, da will man nur kurz was googlen und bekommt die wildesten Vorschläge beim Eintippen der Frage. Ich weiß nicht mehr genau was ich suchte, allerdings fing es „warum“ an. Und schon dieses eine Wörtchen (und vermutlich alle Informationen die Google über mich gesammelt hatte) reichte um Google zu dem folgendem Vorschlag zu animieren: Warum soll ein längeres starkes Gefälle nicht mit getretener Kupplung durchfahren werden? Eigentlich keine schwierige Frage dachte ich und hab aus Neugierde mal danach gesucht. Was man dort findet hat mich dann aber doch etwas überrascht, da ich eigentlich davon ausging, dass die Antwort auf der Hand liegt. Nach kurzer Diskussion im Kreise meiner Arbeitskollegen stellte sich aber heraus, dass das doch nicht so einsichtig ist. Daher hier mal zwei Antworten auf die Frage:

  1. Der wichtigere Grund (und vermutlich auch der den man in der Fahrschule lernt): Wenn die Kupplung getreten ist, dann rollt das Auto einfach den Berg hinunter und kann dabei sehr schnell werden. Um jetzt das Tempolimit einzuhalten oder um zu vermeiden aus den Kurven zu fliegen, muss man also Bremsen. Dabei wird Wärme frei und die Bremsscheiben werden immer heißer. Das kann unter Umständen dazu führen dass die Bremsen überhitzen, in jedem Fall wird aber die Bremswirkung schlechter. Das ist natürlich nicht gewünscht. Wenn die Kupplung aber nicht getreten ist, dann wird auch die Motorbremse genutzt. Dabei drehen sich nicht nur die Räder, sondern über die Räder werden auch das Getriebe und letztlich der Motor gedreht. Dadurch wird eine zusätzliche Bremswirkung erzielt, weswegen man nicht so stark Bremsen muss, weshalb die Bremsen auch nicht so leicht überhitzen.
  2. Punkt zwei hängt auch mit der Motorbremse zusammen. Da wie oben bereits geschrieben die Drehung der Räder gleichzeitig auch den Motor dreht, muss kein Kraftstoff mehr eingespritzt werden, weshalb diese Fahrtweise sogar noch Sprit spart. Diese Verhaltensweise nennt sich Schubabschaltung und die meisten (evtl. sogar alle?) Autos mit Einspritzer beherrschen das. Bei Autos mit Vergaser geht es leider nicht, aber abseits von Oldtimern stirbt diese Autospezies ja auch langsam aus.

Zusammenfassend gesagt also: Wer beim Bergabfahren die Kupplung nicht tritt, schont einerseits die Bremse und spart andererseits noch Sprit!

Ich hoffe der ein oder andere weiß jetzt warum man bei Gefälle die Kupplung nicht treten sollte und kann diese Frage jetzt immer richtig beantworten. 😉 Allerdings meine Frage an alle KFZ-Mechatroniker und/oder Hybrid-Fahrer: Wie sieht es denn beim Hybrid aus? Gibt es überhaupt Hybrid-Fahrzeuge mit Handschaltung oder sind die alle Automatik? Und wenn ja, wie verhält man sich da richtig? Die Elektromotoren die beim Bergabfahren als Generatoren dienen sitzen hier ja direkt an der Radnabe und daher sollte es ja eigentlich keine Rolle spielen ob man jetzt die Kupplung tritt oder nicht?

Update, 5.11.2014: Nach kurzer Recherche scheint der Honda CR-Z momentan das einzige Hybrid-Auto mit Handschaltung zu sein.

Was bedeuten die Farben in Threema?

Ich habe mich ja hier und hier schon mal mit Threema beschäftigt, heute aber mal wieder ein paar Infos für die notorischen Hinweise-Nichtleser. 😉

Sicherlich haben die meisten schon bei Threema die bunten Punkte in der Kontaktliste gesehen. Diese gibt es in den Farben rot, gelb und grün. Doch was bedeutet jede Farbe?

Eine Threema-Kontaktliste mit unterschiedlichen Farben
Threema-Kontaktliste

Ein roter Punkt neben dem Kontakt bedeutet: Ihr habt zwar eine Threema-ID und einen öffentlichen Schlüssel von dieser Person, allerdings kann hinter dieser ID jeder stehen. Das könnte zum Beispiel passieren wenn euch ein Freund seine ID per eMail mitteilt und ihr sie von Hand hinzufügt. Ihr könnt dann zwar mit der Person der diese ID gehört sicher kommunizieren, aber ihr könnt ja nicht überprüfen ob die Person die die eMail geschrieben hat wirklich euer Freund war. Möglicherweise wurde die eMail ja auch abgefangen oder der Absender gefälscht (was leichter ist als es klingt).

Einen gelben Punkt gibt es dann, wenn ihr eine Threema-ID habt die über die Handynummer verifiziert wurde. Das passiert in der Regel dann, wenn jemand bei der Registrierung seine Handynummer angegeben hat und ihr euer Telefonbuch mit dem Threema-Server abgleicht und dort die ID gefunden habt. Hier ist die Wahrscheinlichkeit schon größer dass ihr hier mit der richtigen Person schreibt, da man hier einen größeren Aufwand treiben müsste um die ID zu fälschen (z.B. eine SMS abfangen).

Ein grüner Punkt ist dann das höchste der Gefühle. Einen grünen Punkt bekommen nur Kontakte, die ihr persönlich getroffen habt. Dabei müsst ihr einen QR-Code scannen der im Threema des anderen angezeigt wird. Damit ist sichergestellt, dass jeder Chat mit diesem Kontakt wirklich nur von der Person gelesen werden kann die euch den QR-Code gezeigt hat. Sprich: Nur hier ist es sicher, dass ihr mit dem schreibt, von dem ihr es denkt.

Ich hoffe das hat etwas Klarheit zu den Farben in den Threema-Kontakten gebracht.

Warum gibts es meine Kontakte mehrfach in Threema?

Seitdem bekannt wurde, dass Facebook den Whatsapp-Messenger übernimmt hat es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine regelrechte Flucht zu alternativen Messengern gegeben. Doch viele haben entweder die „Anleitung“ nicht gelesen oder es schlicht nicht verstanden. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Bei der Installation erstellt Threema ein Schlüsselpaar, einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel. Was dann passiert kann man sich ähnlich vorstellen wie bei einem echten Schlüssel: Der öffentliche Schlüssel (Public Key) wird auf einen Threema-Server geladen, der private Schlüssel (Private Key) bleibt auf dem eigenen Smartphone.

Wenn jetzt Ulrike Klaus eine Nachricht schicken will, dann tippt sie dafür die Threema-ID von Klaus ein und die App holt sich Klaus öffentlichen Schlüssel vom Threema-Server. Dieser Schlüssel kann auch ruhig jedem zugänglich sein, da er es lediglich erlaubt eine Nachricht zu verschlüsseln ( z.B. wie ein Tresor mit einer Nachricht darin im echten Leben). Diese Nachricht kann nun auch über das unsichere Internet an Klaus gesendet werden, da nur er den privaten Schlüssel hat und damit die Nachricht wieder entschlüsseln kann ( bzw. den Tresor wieder öffnen kann um die Nachricht zu entnehmen).

Das ist zwar gut zu wissen, aber warum tauchen meine Kontakte jetzt mehrfach auf? Das passiert immer dann, wenn jemand Threema entfernt/löscht und dann neu installiert oder Threema auf einem neuen Handy installiert. Bei der Installation wird dann wieder ein neues Schlüsselpaar erzeugt und ein neuer öffentlicher Schlüssel auf den Server geladen. Wenn man nun nach einer bestimmten Handynummer sucht (und nichts anderes passiert wenn man Threema gestattet das Telefonbuch mit den Threema-Servern zu vergleichen), dann werden mehrere Schlüssel zu dieser Handynummer gefunden. Deshalb taucht der Nutzer dann zwei mal auf, wobei er Nachrichten an die eine ID vermutlich nicht mehr entschlüsseln kann, weil ja auch der private Schlüssel verworfen wurde.

Ein weiterer Grund für einen doppelten Eintrag könnte sein, dass ein Nutzer Threema auf zwei Geräten installiert hat und einmal seine Threema-ID mit der Handynummer und das andere Mal mit der eMail-Adresse verknüpft hat.

Ich hoffe das hat dem/der ein oder anderen die Verwirrung ein wenig genommen und das Verständnis von Threema etwas erleichtert.

PS: Wenn man nicht möchte, dass bei seinen Freunden und Verwandten mehrere Einträge auftauchen, dann muss man einfach nur beim Handywechsel die Schlüssel vom alten Handy exportieren und auf dem neuen Handy importieren. Dazu später mehr.